De Unie Hasselt-Genk | An initiative of

Kunst im öffentlichen Raum

De ROCK show – Heterotopie, plaats van het anders zijn – Host: Erik Odijk

Emile Van Doren-Museum – Genk

Zusammen mit einem breiten Ensemble Künstler schafft Erik Odijk erneut einen Begegnungsort aus der Villa von Emile Van Doren. Die Werke leiten sich ab von der kollektiven Erfahrung von Reisen, Landschaft, Steinen und dem Sublimen und den Formen als Gesamtes und nicht alltägliches Landschaftsporträt.

Treffpunkt von Gedenkstenen voor verloren dierbaren (Gedenksteinen für verlorenes Geliebtes)

Ein Stein als Symbol einer Erinnerung. Ein Stein als ritueller Gegenstand, um jemanden zu gedenken. Eine Steinsammlung, um alle die Gedanken, Erinnerungen zu bündeln und in ein Gedenkmonument zu verwandeln. In Der ROCK show wird ein Ort geschaffen, an dem die liebevoll gehegten Steine einen Platz bekommen. An diesem Ort wird die Bedeutung von diesem Stein eindeutig. Die persönliche Widmung und Faszination für das eine Exemplar, das einst aufgesammelt oder speziell ausgesucht wurde, Symbol und Artefakt für eine persönliche Erinnerung an einen verstorbenen Geliebten. Die persönliche Erinnerung projiziert auf die sublimen Objekte aus der Uhrzeit, bündeln die Energie, Gefühls- und Gedankenkraft zu einer kollektiven Energie an diesem Ort beim Emile Van Doren-Museum in Genk.

Teilnehmende Künstler an Der ROCK show

Jean Bernard Koeman, Rudy J. Luijters, Ives Maes, Melanie Bonajo, Jimmy Durham, Franziz Denyz, Vaast Colson, Erlend Williamson, Tom Wolseley, Ania Rachmat, Lara de Moor, PINK de Thierry, François Roffiaen, ergänzt durch einen Stein der Weisen und Werke aus der Sammlung des Museum Emile Van Doren, einschließlich Emile Van Doren (1865-1949), Joseph Coosemans (1828-1904), Ludovic Janssen (1888-1956), Herman Richir (1866-1942) en Elinor Barnard (1872-1942).

Idee und Zusammenstellung: Erik Odijk (in Zusammenarbeit mit Bernie Deekens)
Für die Koordination und Produktion von Die ROCK show werden die Künstler unterstützt durch MAP – MakeArtProjects.
Entwurf Drucksache und Billboard Melanie Bonajo: Yvonne van Versendaal

Dank an:
Z33, Toneelhuis Antwerpen, EWAF (Erlend Williamson Art Fellowship), Het KröllerMüller Museum (Filosofensteen), Gemeindemuseum Helmond (PINK de Thierry), Städtisches Museum Ieper (François Roffiaen), Yvonne van Versendaal (Entwurf) und MAP – Make Art Projects (Koordination und technische Ausführung), Kristof Reulens und Ann Gielen vom Emile Van Doren-Museum, Tom van Gestel. Und Erik Odijk, Ersteller, für seine ungebrochene Energie und Anteilnahme.

Mit möglich gemacht durch:
Melotte – Direct Digital Manufacturing

Erik Odijk

°1959, Deventer (NL), wohnt und arbeitet in Amsterdam und Nijmegen (NL)

Erik Odijk realisiert Naturzeichnungen und ist vor allem bekannt durch seine unermesslich großen Werke, wo Sie mit Ihrem Blick hindurch schweifen können. Er vermittelt zwischen dem Sublimen (das Größte, Grobe, Unordentliche) und Schönen (das Kleine, Glatte, Sanfte und Reiche). Auf seinen Auslandsreisen sucht Odijk beseelte Orte in der Natur auf, die er mit seiner Kamera festhält. Das Fotografieren erfolgt genauso präzise wie das Zeichnen selbst und ist wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Das Foto, das als Basis für seine Zeichnungen dient, erhält immer häufiger einen autonomen Platz innerhalb seines Werks. Nach intensiver Selektion des Bildmaterials setzt Erik Odijk dieses in Holzkohle- und Pastellzeichnungen auf Groß- und Kleinformat um, und dies sowohl in seinem Atelier als auch in situ.

www.erikodijk.nl

Duivelstenen (Teufelssteine)

Erik Odijk, fasziniert von Geologie und Steinformen, ließ sich u.a. durch die typischen „duivelstenen“ (Teufelssteine) in Genk inspirieren. Hierbei handelt es sich um große harte Sandsteine mit launischen Formen. Manchmal umfassen sie hufeisenförmige Abdrücke, die an den Pferdefuß des Teufels erinnern. Sie finden die Teufelssteine in Kattevennen, in den Wäldern bei der Eingangspforte des Nationaal Park Hoge Kempen (Nationalparks Hoge Kempen).

Emile Van Doren

Emile Van Doren (Brüssel 1865 / +Genk 1949) wurde als Sohn einer Brüsseler Metzgerfamilie geboren und studierte kurz an der Fakultät Pharmazie an der Freien Universität Brüssel. Ohne das Wissen seiner Eltern hatte er sich auch an der Brüsseler Akademie eingeschrieben, wo er seine definitive Berufung fand und sich auf Landschaftsmalerei spezialisierte. Um 1890 zog Emile Van Doren nach Genk, damals ein bekannter Ort für Malerei für Künstler und Schriftsteller. Emile Van Doren verliebte sich nicht nur in die weite kempische Landschaft, sondern auch in Cidonie Raikem, die Betreiberin einer Herberge an der Stationsstraat. Zusammen bauten sie das Hôtel des Artistes aus. Von da an wurden die desolaten Heidelandschaften, die spiegelenden und sumpfigen Moraste von Genk und Umgebung das exklusive Thema seiner Malereien. 1913 ließ Van Doren die Villa Le Coin Perdu errichten, mit Blick über den Molenvijver. Heute ist hier das Emile Van Doren-Museum ansässig.

Emile Van Doren-Museum

Das Emile Van Doren-Museum erzählt die Geschichte von dem besonderen Ort für Malerei, der Genk zwischen 1840 und 1940 war. Das Museum trägt den Namen von einem der Maler, den die Stadt Genk nach einem ersten Besuch für immer in ihrem Herzen trug. Emile Van Doren (1865-1949), Sohn eines Metzgers aus Brüssel, kam Ende der Jahre 1880 als Student an die Akademie der Schönen Künste nach Genk. Van Doren ließ sich einige Jahre später für immer in Genk nieder. Er baute gemeinsam mit seiner Frau Cidonie Raikem das Hôtel des Artistes aus. Später zogen sie mit ihrer Tochter Stephanie (Fanny) in die Villa Le Coin Perdu, entlang dem Verloren Kostweg (heute: Henri Decleenestraat). Nach dem Tod ihres Vaters erbte Fanny Le Coin Perdu. Als Legat vermachte sie der Stadt Genk 1956 die Villa Le Coin Perdu samt Inhalt. 1976 öffnete das Emile Van Doren-Museum seine Türen. Neben der reichhaltigen Kollektion von Emile Van Doren wuchs die Museumskollektion in den vergangenen Jahren weiter an durch Schenkungen und zielgerichtete Ankäufe, um die Geschichte von Genk als Ort für Malerei in ihrer Gesamtheit zu erzählen.

Über den Ort

Emile Van Doren-Museum
Henri Decleenestraat 21 – Genk

GEÖFFNET: Emile Van Doren-Museum: Do-So – 14-18 Uhr | Die Kunstwerke auf dem Gelände außen sind immer zugänglich

Das Emile Van Doren-Museum ist nur teilweise zugänglich für Rolstuhlfahrer.

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